Tagesgeld

Was ist Tagesgeld?, Risiken, Liquidität, Rendite, Wie funktioniert das?, Wie kann ich anfangen?

 
 
 
 
 
 

Was ist das Tagesgeld?

Der Name "Tagesgeld" kommt daher, dass das Geld täglich verfügbar ist. Das Geld liegt dabei bei einer Bank, die das Geld verwaltet. Innerhalb von einem Tag kann ich also erwarten, dass mein Geld von dem Tagesgeldkonto auf mein angegebenes Girokonto überwiesen ist. Das Tagesgeldkonto eignet sich somit für das Parken von Geld über einen kurz- bis mittelfristigen Horizont.

Wie hoch ist das Risiko von Tagesgeld?

Das Risiko ist nicht zuletzt wegen der sogenannten Einlagensicherung sehr gering. Zunächst einmal verwendet die Bank das Geld des Tagesgeldkontos nicht für risikoreiche Anlagen, was dazu führt, dass ein Verlust des Geldes auf dem Tagesgeldkonto überhaupt nur dann eintritt, wenn die komplette Bank pleitegeht. Weiterhin sind selbst in diesem Fall Geldsummen bis 100.000€ von dem deutschen Staat mit der Einlagensicherung abgesichert. Wer folglich mehr als 100.00€ auf seinem Tagesgeldkonto liegen hat, der sollte sich überlegen, ob er das Risiko, dass die Bank bankrottgehen könnte und der Differenzbetrag zu 100.000€ weg sein könnte, eingehen möchte. Als Alternative bieten sich dann Staatsanleihen an.

Wie liquide ist mein Geld beim Tagesgeld?

Wie eingangs bereits erwähnt ist das Geld auf dem Tagesgeldkonto täglich verfügbar. Ich kann also erwarten, dass das Geld innerhalb von einem Tag auf mein Girokonto überwiesen ist, wenn ich den Auftrag dazu gegeben habe. Dabei sind natürlich nur Geschäftstage der Bank gemeint. Samstag, Sonntag und Feiertage zählen folglich nicht dazu. Das sollte ich beim Umbuchen meines Geldes beachten. Von dem Tagesgeldkonto aus kann ich nur auf das angegebene Girokonto Geld überweisen und kann es somit nicht als ein Ersatz für das Girokonto verwenden.

Wie viel Rendite bekomme ich beim Tagesgeld?

Die Rendite für Tagesgeldkonten ist aufgrund des sehr geringen Risikos und aufgrund der hohen Liquidität häufig sehr gering. Pro Jahr ist meist gerade einmal mit einer Verzinsung von 0,1% zu rechnen. Die Angebote für Neukunden sind meist höher und liegen bei circa 1% p.a. Diese Verzinsung gilt jedoch in den meisten Fällen nur für die ersten 3 Monate. Anschließend fällt die Verzinsung auf die üblichen 0,1% p.a. ab. Soll die Rendite von circa 1 % p.a. aufrechterhalten werden, so müsste sich circa alle 3 Monate ein Tagesgeldkonto bei einer neuen Bank gesucht werden. Der Aufwand hierfür lohnt sich meistens jedoch nicht.

Wie funktioniert das Tagesgeld?

Das Geld verbleibt bei dieser Anlageform bei der jeweiligen Bank. Das heißt das Geld wird – zumindest bei einer seriösen Bank – nicht dazu verwendet Wertpapiere zu kaufen oder in andere Anlageklassen zu investieren. Anders ausgedrückt werden kann es wie folgt: Mit dem Einzahlen des eigenen Geldes auf ein Tagesgeldkonto leiht der Einzahlende seiner Bank Geld. Die Bank verwendet das Geld für ihr übliches Tagesgeschäft.

Wie kann ich mein Geld auf einem Tagesgeldkonto anlegen?

Investiert werden kann in diese Anlageart über fast jede beliebige Bank. Die allermeisten Banken bieten heutzutage ein Tagesgeldkonto an. Wenn bei der Bank, bei der das Tagesgeldkonto geführt werden soll, kein Girokonto vorhanden ist, ist dies in der Regel kein Problem. Es muss lediglich ein Girokonto mit angegeben werden, dieses kann jedoch auch bei einer anderen Bank geführt werden. Das angegebene Girokonto dient dazu Geld auf das Tagesgeldkonto zu überweisen und ebenso, um Geld vom Tagesgeldkonto auf das Girokonto zu überweisen.

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