Zu viel Tracking nützt auch nichts

May 31, 2019

 

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Alles wird erfasst

Heutzutage ist im Grunde nichts mehr ein Geheimnis. Und damit meine ich nicht das offenliegende Wissen, sondern ich meine das Tracking, das heutzutage betrieben wird. Das Smartphone erfasst die Schritte, den betriebenen Sport, die Wasseraufnahme, das eigene Gewicht, die Displayzeiten der verschiedenen Apps und der Social Media, die Social Media erfassen wiederum diverse Kennzahlen wie Likes, Kommentare oder Reichweite. Unser Computer weiß ganz genau was wir täglich, monatlich und jährlich an ihm arbeiten, die weltweit größte Suchmaschine weiß genau was deine Interessen sind, an welchen Orten du zuletzt warst, wo du zu welcher Zeit hinmöchtest und wie hier die schnellste Route ist. Partner-Apps schlagen uns vor unserem Partner wieder einmal zu küssen, ihm ein Kompliment zu machen oder Zeit mit ihm zu verbringen. Anschließend können wir unsere Beziehungszeit eintragen und bekommen einen glücklichen Smiley. Es ist also alle genauestens erfasst. Doch was nützt uns dieses Tracking? Ist es hilfreich oder nicht? Um diese Fragen zu beantworten, muss immer die individuelle Situation betrachtet werden!

 

Tracking oder kein Tracking

In welchen Bereichen empfiehlt sich also ein Tracking und in welchen Bereichen nicht? Wie bereits erwähnt muss diese Frage individuell beantwortet werden, jedoch möchte ich heute einmal auf die Aspekte eingehen, die für Tracking „Ja“ oder Tracking „Nein“ entscheidend sind.

 

Entscheidende Aspekte

Zunächst ist es doch einmal wichtig, ob du auf einem Gebiet neu bist! Du bist noch nie in dieser Stadt gewesen? Du trinkst Wasser nicht regelmäßig? Du hast keine Vorstellung von deiner Gewichtsentwicklung? Wenn du bei einem Thema „neu“ bist und dies bist du, wenn du dich einfach wenig mit dem Thema und wie dieses Thema mit dir zusammenhängt auskennst, dann empfiehlt sich ein Tracking! Denn machst du das Tracking eine bestimmte Zeit, bekommst du nach dieser Zeitspanne ein 100% ehrliches Feedback, das die Situation weder beschönigt noch negativ darstellt. Kennst du dich in einem Bereich bereits sehr gut aus, wird dir ein solches Tracking wenig neue Informationen liefern. Dann solltest du danach suchen welche Informationen du vielleicht noch nicht besitzt, die aber jedoch eine starke Auswirkung auf deinen Erfolg haben könnten. Und diese essenziellen Informationen gilt es dann durch ein passendes Tracking zu erfassen! Weiterhin ist wichtig zu wissen, dass ein Tracking niemals ein Leben lang gehen muss. Das klingt nun vielleicht logisch, jedoch ist es doch oft der Fall, dass uns ein Tracking mehr aufhält als, dass es uns nützt! Und warum? Wegen der Kosten-Zeit-Rechnung: Viele Dinge, die du erfasst, verlangen von dir einen gewissen zeitlichen Aufwand ab. Denn Tracking geht oft nicht zu 100% von selbst. Zwar sind hier kontinuierliche Verbesserungen zu erwarten, trotzdem solltest du dich immer selbst Folgendes fragen: „Wie viel Zeit kostet mich das Tracking? Und welchen Nutzen habe ich aktuell noch von diesem Tracking?“. Denn vielleicht machst du gewisse Dinge mit der Zeit sowieso schon und hast dich einfach an gewisse Dinge, die du tust, gewöhnt! Dann kannst du zwar die Ergebnisse mit dem Tracking noch abgleichen, jedoch sollten diese dann stimmen, wenn du die richtigen Taten zur Gewohnheit gemacht hast.

 

Warum überhaupt Tracking?

Und dafür ist Tracking letztendlich hilfreich: Um eine neue gute Gewohnheit sich selbst anzutrainieren. Das Tracking übernimmt in diesem Fall eine Art „Testing“. Das heißt das Tracking macht einen Test welche Auswirkung die neue Gewohnheit auf dein Leben hat. Zeigt das Tracking eine negative Auswirkung, weißt du, dass du deine Gewohnheit anpassen musst. Zeigt das Tracking eine positive Auswirkung, weißt du, dass du auf dem richtigen Weg bist – dann heißt es: Weiter so!

 

Deine nächsten Schritte!

Checke einmal all deine Trackings und überlege dir einmal grob wie viel Lebenszeit ihre Bedienung dich kosten. Und anschließend überlegst du dir für jedes Tracking welchen Nutzen du daraus ziehst. Denke dabei darüber nach, ob du Dinge nicht vielleicht eh schon automatisch machst und das Tracking inzwischen überflüssig geworden ist. Oder bist du sozusagen „noch nicht weit genug“ und das Tracking muss dich bei deiner positiven Lebensgewohnheit noch unterstützen? Ich wünsche dir viel Erfolg bei deinem idealen Tracking!

 

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