Was nützt mir Sport?

November 16, 2018

Sport. Das ist so eine Sache. Da gibt es verschiedene Grüppchen von Menschen:

 

Die einen machen für ihr Leben gerne Sport und meinen sogar sie „könnten ohne Sport nicht mehr leben“.

 

Die nächsten machen zwar Sport, aber wenn man Sport „nicht mehr machen müsste“, dann hätten diese Personen auch nichts dagegen.

 

Und die letzte Gruppe dieser groben Einteilung sind diejenigen, die mit Sport so rein gar nichts anfangen können.

 

Mit dem Blogartikel dieser Woche möchte ich alle drei Gruppen ansprechen (also alle Menschen) und möchte euch aufzeigen was euch Sport eigentlich nützt. Dadurch kann der ein oder andere vielleicht seine Mitmenschen verstehen, die so fanatisch auf Sport sind oder für sich selbst eine Motivation zum regelmäßigen Betreiben von Sport mitnehmen. Wieder anderen wird vielleicht ein Licht aufgehen und sie werden den Sport noch einmal in ganz anderen Augen sehen. Und zuletzt schadet ein bisschen Wissen, über das wir letztendlich jeden Tag machen (wenn auch manchmal nur passiv nebenbei), nicht und hilft uns bewusster zu leben und Zusammenhänge zu verstehen.

 

Kurz und knackig, hier kommen die Argumente für Sport:

  • Bessere Grundfitness -> Leichter im Alltag (z.B. Kästen schleppen, Kind hochheben)

  • Prävention vor Krankheiten (Diabetes, Osteoporose, Bluthochdruck)

  • Baut Stress ab -> Förderlich für die psychische Gesundheit

  • Lässt den Alltag vergessen und vom Alltag abschalten -> Plus für psychische Gesundheit

  • Lässt den Geist regenerieren -> Konzentriertes Arbeiten ist wieder möglich

  • Stärkt die Muskulatur -> Geringere Wahrscheinlichkeit des Knochenbruchs bei Sturz

  • Stärkt das Immunsystem -> Weniger Erkältungskrankheiten/sonstige Krankheiten

  • Lässt einen ausgeglichener durchs Leben gehen -> höhere Zufriedenheit

  • Verbrennt Kalorien -> Überschüssige Kalorien werden verbraucht werden und setzen sich nicht als Fett an

 

Neun Argumente, ich denke das sind doch erst einmal genügend. Wem das noch nicht reicht, der kann gerne nach „Argumente für Sport“ googlen – das Netz kennt tausende Argumente. Um jedoch wirklich mit Sport zu beginnen, reichen nicht einmal die unendlich vielen Argumente des World Wide Web aus. Nein, um wirklich mit Sport anzufangen und das Training auch längerfristig durchzuziehen, muss der Schalter im Kopf umgelegt werden – es muss „Klick“ machen.

 

Alle, die bereits Sport machen, werden durch obige Argumente vielleicht noch einmal mehr motiviert und machen sich bewusst warum sie eigentlich Sport machen. Hier gibt es nicht viel mehr zu sagen. Lieber komme ich lieber noch einmal darauf zurück was es mit diesem „Klick“ im Kopf auf sich hat.

 

Der Schalter im Kopf legt sich nämlich nicht einfach so um. Das heißt weiterführend, dass auch nicht einfach so mit dem Training begonnen wird. Nein, dazu braucht schon etwas mehr. Bei manchen Menschen legt sich der Schalter durch ein gefühlsintensives Erlebnis in ihrem Leben um. Dieses Ereignis kann negativ wie positiv sein. In anderen Fällen legt sich der Schalter auch erst nach und nach um und die betroffenen Menschen verändern ihr Leben nicht von heute auf morgen. Wer auf diese Weise zu Sport gelangen möchte, dem kann ich nur empfehlen, sich mehr und mehr oder immer wieder und wieder mit dem Thema zu beschäftigen. Dies kann durch reines Informieren beginnen und mit ganz einfachem Sport weitergeführt werden. Ob einem der ausgeführte Sport dann gefällt oder nicht wird sich herausstellen. Wichtig ist dabei, dass nicht zu schnell aufgegeben wird. Wer sich also immer wieder mit dem Thema Sport ein bisschen beschäftigt, bei dem wird sich der Schalter nach und nach umlegen und irgendwann führt dann auch diese Person ihre Lieblingssportart regelmäßig durch. In anderen Fällen kann es auch so sein, dass sich durch eine sehr gemütsbewegende Information (z.B. „Menschen, die einmal pro Woche Sport machen, leben 10 Jahre länger“ – rein als Beispiel, mir liegen keine Daten vor, ob es wirklich so ist) bei der jeweiligen Person der Schalter im Kopf umlegt. Die Person beginnt dann plötzlich mit Sport und findet großen Gefallen daran. Auch durch andere Menschen kann eine Person, die keinen Sport betreibt, nach und nach für den Sport motiviert werden.

 

Ihr seht also: Die Möglichkeiten sind zahlreich, um an das Thema Sport heranzutreten. Welche Methode für wen die beste ist, muss jedes Individuum selbst für sich herausfinden. Daher ja der Name „Individuum“. Und jeder Mensch ist ein Individuum, absolut jeder.

 

Falls ihr euch also ganz tief im Inneren, ganz da hinten in der hintersten Ecke denkt: „Hmm ja gut, ganz eventuell könnte es ja doch gar nicht so schlecht sein Sport zu betreiben, aber neee lieber nicht“, dann seid ihr genau auf dem richtigen Weg! Der innere Schweinehund ist zwar noch lange nicht überwunden, aber wenn ihr mit minimalen Kleinigkeiten anfangt und Stück für Stück ein bisschen mehr unternehmt, dann werdet ihr eines Tages Sport machen – und das mit Spaß daran. Und für alle, die an letzterer Theorie noch zweifeln: Nun, den ersten kleinsten Schritt habt ihr ja bereits getan – ihr habt diesen Blogartikel gelesen und damit euch zu einem winzig kleinen Teil mit dem Thema Sport und Bewegung beschäftigt: die Grundlage für alles Weitere.

 

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