Warum ich meine eigene Finanzübersicht haben sollte

January 25, 2019

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Ohne Übersicht ist jeder planlos

Heute geht es einmal um deine Finanzen und wie du diese in den Griff bekommen kannst! Die Grundlage für die Kontrolle über die eigenen Finanzen ist das Erfassen des IST-Zustandes im Punkto Geld. Warum es wichtig ist den IST-Zustand zu erfassen, haben wir letzte Woche gelernt – heute beziehen wir das Thema „IST-Zustand erfassen“ auf das Thema Finanzen. Denn wer keine Finanzübersicht über sein eigenes Geld hat, der weiß nicht, ob er sich bestimmte Produkte leisten kann, wie lange sein angespartes Geld bei Ausfall des regelmäßigen Einkommens noch hält und wie viel Geld er für was ausgibt und durch welche Quellen er Geld einnimmt. Kurzum: Dieser Mensch würde, was die eigenen Finanzen angeht, absolut planlos durch´s Leben laufen.

 

Sei nicht planlos!

Und deswegen ist mein Appell heute an dich: Sei nicht planlos! Habe eine gewisse Art der Finanzübersicht, die dir zeigt wie viel Geld du monatlich oder jährlich ausgibst und für was. Die Finanzübersicht kann dabei beliebig detailliert sein. Wenn du eher weniger Lust auf eine Finanzübersicht hast und auch eher weniger der Typ bist, der gerne mit Zahlen umgeht, dann halte die Finanzübersicht einfach! Schreibe dir lediglich auf was du ausgibst (das kannst du anhand deines Girokontos sehen) und notiere dir was du einnimmst. Am einfachsten ist das „aufschreiben“ heutzutage natürlich in digitaler Form – für manch einen mag aber der Zettel und der Stift mehr Anreiz bieten. In diesem Fall einfach einen Block kaufen und los geht´s! Für alle, die schon etwas mehr Engagement bei ihrer Finanzübersicht zeigen möchten, kann ich empfehlen, die Einnahmen und die Ausgaben in gewisse Gruppen einzuteilen. Eine Gruppe könnte „Haushalt“, die nächste „Mobilität“ und wieder eine andere „Freizeit“ heißen. Am Ende des Jahres bildest du dann einmalig eine Summe von allen Ausgaben aus dieser Gruppe und vergleichst sie mit den Summen der anderen Gruppen und schon hast du eine prima Übersicht! Ich verspreche dir, dass du eine Übersicht über dein Geld haben wirst, die du so vorher nicht hattest und dass dir als Folge dessen vielleicht ein paar Punkte klar werden.

 

Die eigenen IST-Daten betrachten

Wenn also nun ein Jahr rum ist und du siehst wie viel du für was Geld ausgegeben hast und wie viel Geld du eingenommen hast, dann kannst du die Ausgaben einmal mit deinen persönlichen Interessen vergleichen. Stelle dir anschließend die Frage: „Passen die finanziellen Ausgaben mit meinen tatsächlichen Interessen über ein?“ Wenn dies nicht der Fall ist, solltest du einmal darüber nachdenken warum an der ein oder anderen Stelle so viel Geld ausgegeben wurde und trotzdem wenig dafür in Echt erhalten wurde. Die Situation kann sich aber genauso anders herum verhalten: Du willst etwas im Leben erreichen, aber es funktioniert nicht so wirklich? Nun, vielleicht gibst du für diese bestimmte Sache kaum Geld aus. Letztendlich führt eine Finanzübersicht im ersten Schritt erst einmal dazu, dass du dir überlegst, was dir wichtig ist und was nicht. Du setzt Prioritäten und diese nicht nur in deinem Kopf, sondern auch bei deinem Geldbeutel!

 

Der zweite Schritt

Jetzt weißt du was der erste Schritt bei der Erstellung und der Betrachtung einer Finanzübersicht ist: Du führst dir deine rein finanziellen Prioritäten im Leben vor Augen und vergleichst diese mit deinen wahren Interessen. Und was ist jetzt der zweite Schritt? Nun der zweite Schritt bei der Erstellung und der Betrachtung der eigenen Finanzübersicht ist das Sehen und Wahrnehmen des eigenen Vermögens und wie dieses sich über die Zeit verändert. Für die Erfassung des Vermögens ist es natürlich wichtig nicht nur das Barvermögen aufzuzeigen, sondern auch andere Vermögenswerte wie das eigene Auto, eine Wohnung, ein Haus, Wertpapiere, P2P-Kredite, Wertgegenstände, Rückkaufswerte aus Versicherungen et cetera. Nun merkst du bereits, dass dies etwas aufwendiger ist als das reine Aufschreiben der Einnahmen und der Ausgaben. Aber keine Angst: Wer hier von Anfang an mit am Ball bleibt, der wird auch die Übersicht behalten. Und nicht vergessen: Eine Übersicht muss nicht perfekt sein, sie soll lediglich die Realität abbilden und dir eine grobe Übersicht verschaffen! Und wenn du dann eine Übersicht über deine gesamten Finanzen hast, dann wird dir diese Übersicht eine richtig gute Motivation beim Thema Geld sein, um weiter am Ball zu bleiben und dich darum zu kümmern finanziell erfolgreich zu sein. Und dabei ist es mir wichtig, dass „finanziell erfolgreich“ nicht heißt, dass du Millionär werden sollst oder musst, sondern einfach, dass du mit deinen Finanzen zufrieden bist und du für dich sagen kannst, dass du von deinem Geld „gut leben“ kannst!

 

Fazit

Erstelle dir deine eigene Finanzübersicht (wenn du möchtest, kannst du dir hier kostenlos unsere Excel 2016 Haushaltsbuchvorlage herunterladen) und schaue dir am Ende des Jahres die IST-Werte an! Vergleiche die Werte der Ausgaben mit deinen Interessen im Leben und frage dich, ob diese beiden Punkte zusammenpassen! Als zweiten Schritt kannst du dir eine Übersicht über dein Vermögen erstellen und dabei eine gröbere Sichtweise über mehrere Jahre verfolgen, um zu sehen wie sich dein Geld und dein Vermögen entwickelt. Das Wichtige beim Thema Finanzübersicht ist zunächst einmal nicht, dass deine Finanzübersicht zu 100% stimmt, sondern dass du überhaupt eine Finanzübersicht besitzt und dass du diese Übersicht selbst erstellt hast. Denn nur, wenn du dich wirklich selbst mit deinem Geld auseinandersetzt, kannst du auch verstehen wie es um deine finanzielle Situation beschaffen ist. Zuletzt lass dir gesagt sein, dass mit dem Erstellen und dem späteren Betrachten deiner Finanzübersicht du deinem Ziel „finanziell erfolgreich zu sein“ ein gutes Stück näher bist!

 

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