Neuroplastizität verändert dein Leben!

August 30, 2019

 

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Neuro…was?

Heute möchte ich dir eine der neusten wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten Jahre offenbaren, weil ich denke, dass diese Erkenntnis auch für dich von extremer Relevanz ist – egal wo du aktuell im Leben stehst. Es ist die Erkenntnis über Neuroplastizität. Neuroplastizität beschäftigt sich mit deinen Gehirnzellen (= Neuronen) und mit der dauerhaften Veränderung dieser (= Plastizität). Neuroplastizität besagt, dass du, egal in welcher Situation du dich im Leben befindest – also egal ob du alt oder jung, dick oder dünn oder Frau oder Mann bist –, du deine Gehirnzellen und damit dein Gehirn und dein Denkverhalten ganz bewusst verändern kannst.

 

Neudeutsch würde man „Mindset“ sagen

Ja und das Wort, das in aller Munde heutzutage ist (zumindest in den Kreisen, in denen ich mich bewege), ist das Wort „Mindset“. Man kann das Ganze also Neuroplastizität oder Mindset nennen – letztendlich ist es egal: Man gibt dem Kind einen Namen. Was aber wichtig ist, ist es die Essenz und das Wesen davon zu verstehen. Es geht darum, dass durch bewusste Entscheidungen, also durch einen vorhandenen Willen (und dieser entsteht wiederum durch eine gewisse Motivation), und anschließende echte Taten im eigenen Leben das eigene Gehirn so verändert werden kann wie man es gerne hätte. Damit wiederum verändern sich die Gedanken und, wer sich ein bisschen mit dem Thema „Mindset“ auskennt, weiß, dass unsere Gedanken der Ursprung all unserer Taten sind und als Folge dessen der Ursprung dessen sind wie wir leben und ob wir letztendlich glücklich sind oder nicht. Denn Glücklichsein ist nicht selbstverständlich wie ihr wohl alle wisst. Zuletzt möchte ich noch einen Schritt weiter gehen: Wenn unsere Gedanken der Ursprung unserer Taten sind und letztendlich unsere Taten wiederum unsere Gedanken bestimmen, dann können wir wohl vom Kreislauf des Lebens und des Bewusstseins sprechen und sollten uns fragen an welcher Stelle wir mit unserer scheinbar freien Entscheidungskraft in diesen Kreislauf einschreiten wollen, um dadurch die uns Gott gegebene und uns von den Tieren absetzende Fähigkeit zu nutzen bewusst zu denken und freibestimmt zu leben. Jo, frage dich doch mal, ob du nicht endlich deinen Willen dazu verwenden willst, um richtig glücklich zu werden. In den nächsten 4 Schritten zeige ich dir den Kickstart dafür!

 

4 Schritte, um Neuroplastizität anzuwenden

Nun möchte ich dir 4 Schritte nennen, mit denen du es ernsthaft schaffen kannst, Neuroplastizität in deinem Leben umzusetzen.

 

Schritt 1: Beschäftige dich mit dem Thema Mindset und Neuroplastizität. Also, dass du diesen Blogartikel hier liest, ist schon einmal die erste Voraussetzung dafür, um Erfolg im Thema Neuroplastizität zu haben. Super! Doch nach diesem Blogartikel hört es nicht auf, nein, dann fängt es erst richtig an! Ich möchte dir kurz sagen, wie ich es machen würde: Ich würde in eine der bekanntesten Suchmaschinen den Begriff „Neuroplastizität“ eintippen und anschließend alle Informationen aufsaugen, die ich finden kann. Wann, wo, wie, warum, wer und so weiter – alle diese Fragen darfst und solltest du dir stellen. Mehr als eine Stunde würde ich damit jedoch nicht verbringen – wenn überhaupt. Denn was viel wichtiger ist, ist dass du in die Umsetzung kommst.

 

Schritt 2: Halte dich in einer Umgebung auf, in der es nicht schlimm ist Fehler zu machen und in der auch nichts Schlimmes passieren kann, wenn du Fehler machst. Wir kommen nun also in die Umsetzung. Das Wichtigste zuerst: Halte dich in einem Umfeld auf, dass dich bei der Umsetzung der Neuroplastizität in deinem Leben fördert und nicht aufhält. Verteufeln Menschen das Prinzip der Neuroplastizität förmlich oder erklären es als Unsinn, solltest du dich von diesen Menschen fernhalten. Auch Menschen, die dich für deine Fehler auslachen oder selbst Fehler nie zugeben, solltest du meiden. Und ja zuletzt sollten deine Grundbedürfnisse weiterhin gesichert sein, auch wenn du mit der Umsetzung der Neuroplastizität beginnst. Was meine ich damit? Drohst du aufgrund neuer Gedanken, die du plötzlich hast, aus gewissen Kreisen und Umfeldern entfernt zu werden, ist zunächst der Ausstieg aus solchen Gruppen zu empfehlen und anschließend der Start in die Umsetzung der Neuroplastizität in deinem Leben. Lasse dich nicht unterkriegen, du kannst das!

 

Schritt 3: Mache das Lernen neuer Dinge zur Gewohnheit und belohne dich dafür. Der Grundgedanke der Neuroplastizität ist das Erlernen neuer Dinge. Du ersetzt bisher „sicher Gewusstes“ und als „fest Angenommenes“ durch neue Erkenntnisse in deinem Leben. Habe keine Angst davor! Ja, du darfst deine Meinung im Leben auch einmal ändern – das ist nicht schlimm! Um nun Erfolg bei der Umsetzung der Neuroplastizität in deinem Leben zu haben, ist es wichtig, dass du ständig etwas machst. Jeden Tag eine Kleinigkeit neu dazuzulernen ist dabei Goldwert. Damit du in diesem Prozess des ständigen Lernens bleibst, ist es wichtig, dass du dich für das Erlernen neuer Dinge belohnst. Feiere deine kleinen Erfolge in einem angemessenen Rahmen, aber feiere sie. Dies führt dazu, dass du dich selbst konditionierst und das Erlernen neuer Dinge zur Gewohnheit machst. Etwas Besseres kann dir kaum passieren. Bist du erst einmal in diesem kontinuierlichen Lernprozess drinnen, kann dich erst einmal nichts mehr aufhalten (außer das Stoppen dieses Lernprozesses aufgrund von Überheblichkeit). Mit der Zeit wird es also ganz normal für dich jeden Tag etwas Neues zu lernen und damit hast du eine gute Grundlage geschaffen, um Neuroplastizität ernsthaft zu betreiben. Denn nun ist es für deinen Körper und für dein Gehirn schon ganz normal neue Verknüpfungen „dort oben“ zu erzeugen. Und dies ist schließlich das Grundprinzip der Neuroplastizität!

 

Schritt 4: Zeige dir selbst auf, dass in Fällen der Vergangenheit, bei denen etwas Neues gelernt wurde, du danach weiter warst als vorher. Weiter im Sinne von glücklicher, erfolgreicher, produktiver oder erfüllter. Ja und das ist wofür wir letztendlich auch Leben! Ich habe es oben bereits geschrieben: Letztendlich geht es immer darum glücklich zu werden (oder erfolgreicher, produktiver, erfüllter…). Es sind nur verschiedene Formen, die Menschen unterschiedlich gewichten, aber letztendlich will jeder am Ende des Tages richtig glücklich sein. Also, deswegen solltest du dich fragen, was denn das Letzte mal passiert ist und wie du dich gefühlt hast als du etwas Neues gelernt hattest. Hast du dich schlecht gefühlt? Wohl kaum. Höchstens war das Wissen nutzlos für dich, aber keinesfalls schädlich oder Trauer bringend. Wenn das Wissen nutzlos war, solltest du einerseits daran arbeiten die Dinge zu lernen, die dich auch wirklich voranbringen, – logisch – und andererseits aber auch darauf achten, dass du Dinge für dich in deinem Leben zu dir passend umsetzt. Nicht jede Musterlösung wird für dich funktionieren. Die allerwenigsten Musterlösungen werden für dich funktionieren. Also, passe immer alles auf dich an, egal um was es geht!

 

Fazit

Auch wenn du mir es jetzt vielleicht nicht glaubst, aber es wirklich mein innigster Wunsch, dass sich Menschen mit diesem längst überfälligen Thema beschäftigen. Es ist die Grundlage für alles andere in unserem Leben und ich bin der festen Überzeugung, dass es uns kollektiv in der Gesellschaft besser gehen wird, wenn wir uns alle ein wenig mehr mit diesem Thema beschäftigen werden. Nein, Neuroplastizität ist kein Hokuspokus mehr oder „so eine esoterische Sache“, nein verdammt! Neuroplastizität ist eine handfeste Sache, mit der wir uns das nur überhaupt glücklichste Leben ERMÖGLICHEN können, das ein Mensch je haben kann. Und ja, ich bin ein Spinner, ich bin ein Visionär, aber darauf bin ich stolz und das möchte ich weitergeben! Also, ich wünsche dir viel Erfolg bei der Umsetzung und gebe dir den abschließenden Tipp: Frage dich immer an welcher Stelle du deinen Geist und dein Bewusstsein in den Kreislauf des Lebens einbringen möchtest! ???

 

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