Eigenverantwortung übernehmen bei der Ehe

February 15, 2019

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Es ist Zeit!

Schön, dass du heute wieder vorbei geschaut hast! Und wie du in der ersten Überschrift bereits gelesen hast ist es heute Zeit. Und zwar Zeit Eigenverantwortung für deine Ehe zu übernehmen. Heute geht es um die Eigenverantwortung im Zusammenhang der Liebe. Falls die Ehe bei dir noch etwas weiter entfernt ist und für dich nicht greifbar ist kannst du nachfolgende Zeilen auch einfach auf deine aktuelle Beziehung beziehen.

 

Let´s go!

Ihr kennt das sicherlich noch von euren Eltern oder eher euren Großeltern: Diese haben früh geheiratet und ihre Ehe hat häufig ein Leben lang gehalten – mehr oder weniger glücklich haben sie diese verbracht. Was war in der Vergangenheit und was ist sicherlich auch noch aktuell der Treiber für diese relativen langen Ehen? Ganz klar: Die Kirche. Sie gibt vor, dass eine lebenslange Ehe das Modell ist, das du anstreben sollst und, dass eine lebenslange Ehe der Normalzustand ist. Sich scheiden lassen ist etwas, das nicht normal ist und möglichst unterbunden werden sollte. So war die Meinung der Kirche zumindest früher, heutzutage hat sich hier manches sicherlich geändert. Heutzutage dominiert bei jungen Menschen weniger die Kirche als vorzeigendes Leitbild für eine Ehe, sondern junge Menschen bilden sich gerne ihre eigene Meinung dazu und möchten weniger an dieser einen „Ehe für´s Leben“ festhalten. Zumindest ist heutzutage die Scheidungsrate deutlich höher als früher und die lebenslange Ehe gibt es immer weniger.

 

Die Eigenverantwortung kommt ins Spiel

Studien ergeben also, dass immer mehr Ehen zu Bruch gehen. Und im Zuge solcher Studien wird auch häufig in der Gesellschaft darüber diskutiert, ob denn überhaupt noch geheiratet werden sollte, wenn „doch eh so viele Ehen in der Scheidung enden“. Manche Menschen sind der Meinung, dass sie lieber nicht heiraten sollten, weil Statistiken schließlich klar belegen, dass Ehen nicht funktionieren. Nun, dass heutzutage weniger Ehen noch länger als 10 Jahre überdauern, ist ein Fakt, den keiner leugnen kann. Den Grund dafür habe ich oben bereits gegeben. Die Kirche hat ihren Einfluss auf die Menschen zu einem Teil verloren und das Leitbild der lebenslangen Ehe ist damit weniger stark in der Gesellschaft integriert. Doch jetzt frage ich dich. Und zwar NUR DICH: Was willst DU? Ist es die lebenslange Ehe, die die Kirche jahrhundertelang vorgegeben hat, ist es das häufigere Ehe schließen und sich scheiden, ist es das Leben in einer Beziehung ohne Eheschließung oder willst du einfach Single bleiben?

 

Mach dein Ding!

Unabhängig von aktuellen Statistiken, unabhängig von dem Leitbild der damaligen oder aktuellen Kirche und unabhängig von der kollektiven Meinung unserer Gesellschaft: Was willst DU? Diese Frage ist die einzige Frage, die zählt. Und wer sie beantworten kann, kann seinen Weg gehen ohne auf Kirche, Staat, Statistiken oder sonst etwas angewiesen zu sein. Und wer diese Frage beantworten kann wird als ein glücklicher Mensch sein Leben leben. Wer sich jedoch nicht festlegen kann und von äußeren Faktoren wie zum Beispiel Statistiken bestimmt wird, der wird nie seine Ruhe diesbezüglich finden und nie seinen Weg gehen, der ihn glücklich macht. Und wisst ihr was auch in Ordnung ist: Wenn ihr auf eurem Weg seid und euch entscheidet eine andere Abzweigung zu nehmen als ursprünglich gedacht! Nur dürft ihr niemals äußere Faktoren, die im Grunde nichts mit euch zu tun haben, eure Entscheidung an der nächsten Kreuzung im Leben bestimmen lassen. Es gibt folglich nicht immer nur den einen Weg im Leben.

 

Zusammenfassung

Im Allgemeinen kommt es mir so vor als ob eine gewisse Orientierungslosigkeit in unserer Gesellschaft vorliegt, wenn es um das Thema Ehe geht. Die Ehe ist rein wirtschaftlich etwas Positives. Aber heirate ich deswegen? Auch bei älteren Leuten ist es gerne gesehen, wenn ich heirate. Aber heirate ich deswegen? Statistiken sagen, dass Ehen in den meisten Fällen scheitern. Aber heirate ich deswegen nicht? Meine Nachbarin empfiehlt mir lieber nicht zu heiraten, weil „bei ihr ist es ja schief gegangen“ und „was das doch dann alles für ein Ärger“ bei der Scheidung war. Aber heirate ich deswegen nicht? Seitdem die Kirche als große Leitfunktion ihre Funktion verloren hat, sind die Menschen zu einem Teil orientierungslos geworden. Ich appelliere an euch: Hört tief in euch hinein, macht euch ausführliche Gedanken, gebt euch Zeit und macht Erfahrungen. Und dann beantwortet ihr für euch die Frage: Will ich mit einem Menschen eine Ehe schließen und mit diesem Menschen mein restliches Leben verbringen? Und egal wie eure Entscheidung ausfallen wird: Wenn ihr die Entscheidung mit Leidenschaft und voller Überzeugung getroffen habt, werdet ihr euren persönlichen Glücksweg des Lebens gehen – egal wie schwer dieser wird. Lasst euer Leben nicht fremdbestimmt sein und macht euer Glück nicht von anderen Menschen abhängig. Nehmt euer Glück jetzt in die Hand und übernehmt Verantwortung für euch – die sogenannte Eigenverantwortung.

 

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