Den IST-Zustand erfassen für mehr Erfolg!

January 18, 2019

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Die Ausgangssituation

Du willst Etwas erreichen in deinem Leben, aber du weißt nicht wie und wo du anfangen sollst? Du hast so überhaupt keine Idee und keinen Plan? Dann bist du hier und jetzt genau richtig.

 

Let´s start

Du fragst dich wie du anfangen sollst? Grundvoraussetzung für folgendes ist, dass du grob weißt was du erreichen willst. Du hast ein Ziel folglich im Kopf oder bereits aufgeschrieben. Und jetzt geht es um Folgendes: Als aller erstes beginnst du damit den IST-Zustand zu erfassen! Was ist der IST-Zustand? Der IST-Zustand ist der aktuell vorliegende Zustand, deine aktuelle Situation, so wie sie jetzt ist und nicht anders. Schließlich möchtest du etwas verändern und dein Ziel zu erreichen. Deswegen musst du erst einmal wissen, wo du aktuell stehst, damit du weißt wie groß die Differenz zu deinem Ziel ist.

 

Kontinuierlich tracken

Nun, jetzt beginnst du und weißt, wo du zum Zeitpunkt 0 warst. Und du weißt zudem wohin du willst. Schließlich hast du dein Ziel fest im Kopf oder an einer Stelle aufgeschrieben. Jedoch hast du keine Ahnung wie deine aktuelle Situation ist! Schließlich hast du angefangen etwas zu unternehmen, dass dich in Richtung deines Zieles bringen soll. Du hast folglich bereits bewusst in das System eingegriffen und etwas verändert. Jedoch weißt du nicht, ob sich die Veränderung positiv oder negativ auf die Erreichung deines Zieles ausgewirkt hat. Die Lösung ist folglich ein kontinuierliches Tracking. Während du „am Rennen“ bist notierst du dir im Kopf, auf einem Blatt oder in digitaler Form deinen Fortschritt. Den Fortschritt machst du am besten an einer messbaren Größe fest. Jedoch kann der Fortschritt auch das Ergebnis deiner Selbstreflexion sein, sprich aus den Ergebnissen bestehen, die beim Nachdenken über deinen aktuellen Stand hervorkommen. Wichtig ist nur, dass du eine gewisse Art des Trackings hast und nicht völlig ahnungslos umherirrst.

 

„Aber Tracking ist doch so viel Aufwand!“

Stimmt, Tracking an sich bedarf etwas Aufwand. Umsonst bekommst du die Erfassung deines IST-Zustandes natürlich nicht. Jedoch ist es wichtig zu wissen, dass ein Tracking keineswegs den gesamten Zeitraum erfolgen muss. Wenn du anfängst auf dein Ziel hinzuarbeiten, sind dir viele Dinge vielleicht noch nicht klar und du weißt nicht wie gut du dich machst. Daher ist vor allem zu Beginn von etwas Neuem ein Tracking oft hilfreich. Wenn du gewisse Dinge dann eine Zeit lang gemacht hast, hast du dich an die Situation meist gewöhnt beziehungsweise du kennst dich mit der Zeit einfach besser mit den Dingen aus. Daraus folgt, dass du dich später größtenteils auf dein Gehirn verlassen kannst. Einfachstes Beispiel: Wasser trinken. Du hast dir vorgenommen mehr Wasser zu trinken, weil du weißt, dass das gesund ist. Zu Beginn wirst du dich schwer tun plötzlich mehr zu trinken und deswegen solltest du zum Beispiel mit einer Handyapp erfassen wie viel du wirklich trinkst. Trinkst du zu wenig Wasser hast du am gleichen Abend noch das Feedback und kannst entsprechend Maßnahmen für den folgenden Tag einleiten. Manchmal bewirkt das „sich vor Augen führen“ Wunder. Und wenn nicht, ist es auch nicht schlimm. Wenn du an dem Thema dran bleibst, dich mehr und mehr zu allem rund um das Thema informierst und deine Fortschritte trackst, dann wirst du mit der Zeit auch Erfolg haben. Und wenn du eines Tages von dir aus jeden Tag 2,5 Liter Wasser trinkst, kannst du das Tracking auch einfach weglassen! Das interessiert dann keinen Menschen mehr.

 

Was nützt mir das Tracken?

Dadurch, dass du jederzeit abrufen kannst, wo du aktuell stehst, ergibt sich eine gewisse Motivation. Vor allem bei größeren Zielen kann es deprimierend sein, wenn du nicht weißt wie nahe du deinem Ziel eigentlich bist und oft ist der Grund für das Nicht-Erreichen eines Ziels in der fehlenden Ausdauer begründet. Letztere kann jedoch unter anderem durch ein Tracking aufrecht erhalten werden. Wichtig ist dabei zu wissen, dass Tracking keinesfalls täglich erfolgen muss oder du täglich alle deine (Beispiel) 10 Trackings durchschauen musst. Es nicht zu übertreiben mit dem Tracking und am Ende nicht mehr Zeit in das Tracken als in das eigentliche zielführende Handeln zu stecken ist sehr wichtig. Bei manchen Sachverhalten reicht es sicherlich aus einmal im Monat oder im Jahr den IST-Zustand zu erfassen und sich die Fakten bewusst vor Augen zu führen. Zuletzt sei noch gesagt, dass mit der Zeit die Gewohnheit kommt und dadurch oft das Tracken überflüssig wird. Oft heißt jedoch nicht immer. Manche Themen sind zu komplex, um sie im Kopf zu erfassen und sich merken zu können. Ein Beispiel ist der Überblick über die eigenen Finanzen (Einkommen, Ausgaben, Vermögen). Hierbei sind Tracking-Tools auch längerfristig wirklich hilfreich und sinnvoll, wenn du den Überblick nicht verlieren und finanziellen Erfolg haben möchtest.

 

Ich wünsche dir viel Spaß bei deinem Tracking. Probiere es doch einmal bei einem Thema aus deinem Leben aus!

 

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