Was heißt "Geld sparen"?

August 17, 2018

Wo fängt "Geld sparen" an und wo hört es auf?

 

Ich behaupte es fängt bereits im Kleinen an. Im Restaurant keine Vorspeise zu nehmen oder das Günstigere von zwei favorisierten Essen zu wählen ist eine Form des Sparens. Im Supermarkt die Kosten pro 100 g zu vergleichen und nicht das nächst beste Produkt aus dem Regal zu nehmen ist auch eine Möglichkeit des Sparens.

 

Es handelt sich bei diesen Formen des Sparens sicherlich um Cent-Beträge oder wenige Euro-Beträge. Das ist nicht viel denkt ihr? Doch, ist es. Denn was viel wichtiger ist als den absoluten Betrag an Euro oder Cent zu sparen, ist die Einstellung, die sich dahinter verbirgt. Und zwar die Einstellung Geld sparen zu wollen und auf den Preis eines Produkts achten zu wollen.

 

Was ihr also gewonnen habt, wenn ihr nach einem günstigeren Produkt sucht und dieses wählt, ist nicht der gesparte Geldwert, sondern der Wert an Einstellung, den ihr dazu bekommen habt. Klingt kompliziert? Ich erkläre es:

 

Der Mensch ist ein Gewohnheitstier. Wenn ihr also immer wieder probiert günstig einzukaufen, Produkte und deren Preise vergleicht und manchmal auf Dinge verzichtet, dann wird sich das Gehirn an solche Verhaltensweisen gewöhnen. Und das ist der wichtige Punkt: Gewohnheit. Irgendwann ist ein solch sparsames Verhalten nichts Besonderes mehr für euch, denn es ist zur Gewohnheit geworden. Und diesen Zustand gilt es zu erreichen.

 

Das ist das "Geld sparen" auf der einen Seite. Auf der anderen Seite heißt es nichts anderes als monatlich oder jährlich oder einfach in regelmäßigen Abständen Geld beiseite zu legen. Beiseite heißt, dass man dieses Geld anhäufen möchte, um es später für eine größere Investition ausgeben zu können. Und das ist auch schon die gesamte Kunst des Sparens. Mehr ist es nicht.

 

Wofür man Geld sparen sollte, wie man Geld sparen kann, worein man Geld sparen kann und weitere W-Fragen werden wir in anderen Artikel des Schlagworts "Finanztipps" behandeln.

 

Quintessenz dieses Artikels ist: "Geld sparen" heißt sich an einen Zustand zu gewöhnen, bei dem es normal ist auf sein Geld zu achten und nicht die Ausnahme.

 

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