Warum nichts von heute auf morgen geht

Aktualisiert: vor 6 Stunden



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Verstand ist formbar

Stelle dir deinen Verstand wie ein Stück Metall vor. Ein paar Millimeter dick, sodass du es nur mit einem gewissen Aufwand verbiegen kannst. Hast du es einmal verbogen wirst du es nie in die EXAKT gleiche Form zurückbiegen können! Je öfters du das Metall biegst, umso fester wird es, es wird brüchiger und irgendwann bricht es (das kennst du vielleicht von einer Büroklammer). Ich verrate dir nun einen Trick: Bevor das Metall bricht, kannst du es erwärmen. Es wird sich im wahrsten Sinne des Wortes ERHOLEN. Nach dem Abkühlen ist es wieder etwas weicher und lässt sich öfters verformen als vor dem Erwärmen. Natürlich sind diesem Vorgehen in seiner Häufigkeit auch Grenzen gesetzt.


Übersetzung der Metapher

Du fragst dich nun sicherlich, was all dies mit deinem Verstand zu tun hat und damit, dass „nichts von heute auf morgen geht“. Siehe Letzteres so, dass du beim Metall einen gewissen Aufwand benötigst, um es in eine bestimmte Form zu biegen, dass du vielleicht immer wieder nachsetzen musst bis es exakt die Form hat, in die du es bringen möchtest. Dein Verstand wird sich nicht bei der ersten Bemühung verändern und ein anderer sein. Die Neuronen in deinem Gehirn werden nicht direkt eine andere Form, Beschaffenheit oder Anordnung annehmen, wenn du einmal „Kraft“ von außen in Form von neuen Gedanken, Menschen, Anstößen und Taten ausübst. Dein Verstand benötigt Kontinuität. Biegst du einmal kurz mit relativ wenig Kraft in eine Richtung, wird das Metall wieder in seine ursprüngliche Form zurückgehen, mit deinem Verstand ist es ähnlich.


What to do?

Wie du sicherlich weißt, kann es durchaus anstrengend sein ein Metall zu verbiegen. Am Ende hat es dann häufig noch nicht einmal die Form, die man sich wünscht. Es ist also eine wahre Kunst ein Metall so zu verbiegen, dass etwas – sagen wir – Nützliches dabei herumkommt. Diese Kunst nennt sich im Übrigen Schmieden (das Metall muss dazu nicht zwangsweise heiß sein). Und so ist es auch mit deinem Verstand: Es ist eine Kunst ihn so zu formen, dass er dir „nützlich“ ist. Okay, lass mich lieber allgemeiner sagen, dass dein Verstand so beschaffen ist wie du ihn gerne hättest. Und hier liegt der erste große Schritt begraben: WAS FÜR EINEN VERSTAND WILLST DU DENN? Was für ein Mindset willst du denn? Dies wirst du nur herausfinden, wenn du dich mit dir selbst beschäftigst. Dies geht am besten bei langen Spaziergängen, Meditationen, ausgiebigem Sport, in der Hängematte, in Ruhe, an einem absolut stressfreien Tag und am besten stellst du dir dabei Fragen wie „Warum bin ich hier?“, „Was erfüllt mich im Leben?“, „Was ist der Sinn meines Lebens?“ et cetera. Zugegeben, das sind ein paar typische Fragen, bei denen es am Anfang bereits schwer fällt sich eine Antwort nur vorzustellen. Aus diesem Grund empfehle ich dir hierzu Bücher zu lesen, Journale, die bestimmte Fragen stellen, durchzuarbeiten, mit erfahrenen Menschen diesbezüglich zu sprechen oder (Blog)Artikel im Internet dazu zu lesen. Erwarte auch nicht, dass du innerhalb von ein paar Wochen oder Monaten auf die eine alles lösende Antwort kommst. Vielmehr ist dies ein Prozess, ein Weg, auf dem sich jeder Mensch immer wieder in seinem Leben befindet. Manch einmal intensiver, manch einmal weniger intensiv. Summa summarum ist es wichtig, dass du diese Hausaufgaben machst, denn nur dann weißt du genau, was du eigentlich willst und wie dein Verstand beschaffen sein soll.


And so on

Was ich zuletzt beschrieben habe, ist unabdingbar für die Kontinuität. Nur, wenn du das tust, was wirklich deinem Inneren entspricht, wirst du eine langfristige Ausdauer an den Tag legen, ohne dir dabei selbst zu schaden. Es geht dann viel weniger um einen „Hustle“ oder „es einfach durchzuziehen“, sondern um deinen SINN DES LEBENS! Den musst du nicht „durchziehen“. Du fängst dann also an Gedanken zu denken, Worte zu sprechen und Taten zu tun. Am Anfang wenig und dann immer mehr. Durch diese Weise formst du deinen Verstand immer mehr. Wie das Stück Metall: Die exakte Form des Metalls ist das, was du im Leben willst, was du dir sehnlichst wünschst. Das tägliche Tun ist die Verformung, die auf das Metall einwirkt. Auch wirst du dein Metall, deinen Verstand, immer wieder einmal erwärmen müssen, sprich dich erholen müssen, um weitermachen zu können. Du wirst nicht jeden Tag das Metall verformen können, es wird Tage geben, an denen es notwendig ist diese Verformung durch Hitze wieder herzustellen. Wie wäre es mit einer Sauna?


Spaß beiseite

Spaß beiseite, Veränderung kostet wirklich sehr viel Energie, damit sie wirklich erfolgen kann. Ohne DEIN Warum wirst du dich nicht verändern. Ohne ein starkes Trauma wirst du dich nicht verändern. Das Trauma kannst du jedoch immer wieder auf´s Neue selbst herbeiführen und dein Warum kannst du dir durch aktives Tun erarbeiten. Ich mein, warum schreibe ich Blogartikel? Also, versuche nicht dein Metall willkürlich in sämtliche Richtungen und in sämtliche Formen zu verbiegen, sondern überlege dir weise, was du tust. Ergreife dann die Initiative die notwendige Kraft und Energie aufzuwenden und dein Metall bewusst in eine Richtung zu formen. Bedenke: In die Ursprungsform wirst du nie zurückkehren können! Sprich, du wirst nie wieder „der Alte“ sein. Das ist aber nicht schlimm, nein. Es ist das Grundprinzip der Natur. Die einzige Konstante ist der Wandel. Und wir als Menschen haben die unendliche Macht (und wenn ich unendliche sage, dann meine ich auch unendlich!) diesen Wandel bewusst steuern zu können. Ein glückliches und erfülltes Leben ist kein Zufall. Wenn du dies glaubst, solltest du als erstes an diesem Glaubenssatz arbeiten. Anderweitig wird er dir ein Leben lang selbst im Weg stehen. Und bei all der Veränderung vergiss nie Eines: Gönn dir die Ruhezeiten, genieße den Moment, sei dankbar für das, was du hast, lebe im Hier und Jetzt und du wirst immer die Fähigkeit behalten dein Metall so zu verformen, dass dich seine Form am glücklichsten macht.


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