Meditieren ist altes wertvolles Brot

Aktualisiert: Feb 8



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Das alte „Brot“

Na? Kennst du auch noch die Erzählungen deiner Großeltern: „Früher sind wir in der Mittagspause immer nach Hause und haben einen Mittagsschlaf gemacht. Da hatten wir bestimmt 1 – 2 Stunden Mittagspause.“ Weiter gehen solche Geschichten häufig damit, dass man in der Mittagspause ausgiebig zu Hause zu Mittag gegessen hat, sich bei einem Nickerchen ausführlich erholt hat und dann wieder richtig erholt die Arbeit langsam fortgesetzt hat. Um eines gleich zu klären: Nein, ich bin kein Mensch, der gerne und oft sagt „früher war alles besser“, um Gottes Willen, nein! Ich bin ein Mensch, der gerne Methoden, Lebensweise, Gedanken – unabhängig aus welcher Zeit sie stammen – bewertet und schaut, ob sie das eigene Leben langfristig ein Stück weiter besser machen könnten.


Leeeet´s go

Also, lasst uns anfangen. Meditieren ist altes wertvolles Brot. Unsere Großeltern (und meinetwegen auch Eltern) haben eine ausführliche Mittagspause gemacht, um Geschehenes zu verarbeiten, sich ordentlich auszuruhen und dann mit neuen Kräften den Tag fortzusetzen. Sie sind in der Mittagspause richtig runtergekommen und waren gedanklich an einem anderen Ort. Vielleicht haben sie bei ihrem Nickerchen von ihren Träumen geträumt und sich ihre Vorstellungen vorgestellt. Ja, vielleicht waren sie richtige Meditationsprofis. Weil für mich klingt das nach nichts anderem als Meditieren. Der Standard vor 50 Jahren in der Mittagspause nach Hause zu fahren oder zu gehen und/oder ausgiebig Mittagspause zu machen, war nichts anderes als eine Form der Meditation. So, und was können wir nun daraus lernen? Dazu mal zur Ist-Situation: Heute ist es kein Standard mehr die Mittagspause auf 1 – 2 Stunden auszuweiten. Nein, da verlieren wir doch viel zu viel Zeit. Wir wollen doch unbedingt weitermachen mit unserer „oh so leidenschaftlichen Arbeit“. Wir müssen unsere Kinder abholen, zum Sport, für den Partner da sein etc. Aber warte mal…? Das haben unsere „Vorfahren“ doch auch alles „gemusst“ beziehungsweise gemacht! Klar, manche Dinge haben sie vielleicht weniger gemacht als wir, ich denke das ist auch eine individuelle Frage. Und sicherlich war es früher so, dass die Väter sich diesen Luxus der langen Mittagspause herausnehmen konnten, da die Mütter da waren, wenn die Kinder nach Hause kamen und als Folge dessen von Ort xy überhaupt nicht abgeholt werden mussten. Zahlreiche andere Beispiele lassen sich sicherlich finden, betrachtet man den Vergleich zwischen Früher und Heute. Doch darauf will ich gar nicht hinaus, denn die Fakten sind: 1. Heute ist es anders als früher und 2. Meditation tut Menschen in sämtlichen Hinsichten gut. Die Frage ist also NICHT, OB wir meditieren sollten, sondern WIE wir dies tun können. Die Frage ist, WIE wir dies in unserem geänderten Leben umsetzen können!


Wie?

Und dementsprechend kurz ist diese Unterüberschrift, es geht nämlich jetzt um das „Wie?“. Ja und weil ich Fan von einfachen Lösungen bin, denn oft sind es bei der Persönlichkeitsentwicklung und dem persönlichen Streben nach Glück die einfachen Dinge, die einen voranbringen, wirst du nun auch nur einfache Lösungen hören. Du hast 30 min Mittagspause (nun mal so vorgegeben von deinem Arbeitgeber): Nutze 15min für dein Essen und 15min, um zu „meditieren“. Mit „Meditieren“ kann das Spazieren an frischer Luft, das Sitzen auf einer Parkbank, das Schließen der Augen auf dieser, das Vorstellen der schönsten Momente, das Vorstellen der größten Träume, das Vorstellen der aktuell tollsten Dinge, das Hören einer geführten Meditation, das Hören der eigenen aufgenommenen Stimme, das Hören des „Nichts“ im Kopf (meistens ist da allerdings nicht „Nichts“), das Betreiben von leichtem Sport oder das Dasitzen und Beobachten von Mensch und Natur sein. Puhhhh, das war jetzt lange. Lauter einfache Dinge, die jeder für sich (mit entsprechender Unterstützung) umsetzen kann. Doch jetzt kommt es noch besser: Du musst dies alles ja gar nicht in deiner Mittagspause machen! Und im Übrigen muss die Mittagspause auch nicht mittags sein (je nach Arbeitgebervorgaben und deiner Bereitwilligkeit den Job zu wechseln). Nein, du kannst diese Dinge zu jeder Zeit an jedem Ort machen. Voraussetzungen: Du willst es und du hast ein Smartphone.


WERTVOLLES Brot?

Bevor ich zum Ende des Blogartikels komme, möchte ich noch kurz sagen, was denn das „Wertvolle“ an diesem alten Brot = Meditieren ist. Meditation lässt dich zu dir selbst finden, es löst Gefühle in dir aus, die du so noch nie oder schon lange nicht mehr hattest. Meditation ist kein Allerheilmittel, nach dem du aufwachst und in deinem Leben plötzlich nur noch Positives passiert. Hinweis: Du nimmst es vielleicht nicht mehr so negativ war, das kann Meditation, allerdings auch nicht von heute auf morgen. Nein, Meditation ist mehr ein Prozess. Ein Prozess, der von Selbstfindung, Liebe, Leidenschaft, Energie und Ausdauer bestimmt ist und davon lebt. Was du ihm gibst, wird er auch dir zurückgeben, nur in mehrfacher Ausführung, das ist das Coole dabei. Meditation hilft dir dabei deine Ziele, Träume, Vorstellungen zu festigen und tief in deinem Unterbewusstsein zu verankern. Es verändert deine Glaubenssätze und damit dein ganzes Leben. Für alle, denen das alles zu esoterisch/spirituell ist: Meditation führt dich auf lange Sicht von innen heraus zu ´nem richtig geilen Leben. Auch, wenn ich diesen Satz eigentlich für viel zu einfach, stumpfsinnig und krass erwartungsweckend halte, habe ich ihn dir trotzdem mitgegeben, weil ich will, dass du auch wirklich etwas Handfestes hast. Erwarte also bitte nicht zu viel, denn hohe Erwartungen führen oft zu starken Enttäuschungen und das möchte ich nicht. Aber keine Angst, all das wirst du in Meditationen lernen.


Fazit

Das obligatorische mimimi-geplagte „Komm mir jetzt nicht mit Ausreden“-Geschwafel spare ich mir heute, da ich davon ausgehe, dass sich nur Menschen, die etwas in ihrem Leben ändern möchten, auch wirklich diesen Blogartikel zu Herzen nehmen und einen Entschluss fassen. Den Entschluss „Ich ändere das jetzt und ich frage nicht, ob es geht, sondern WIE es geht“. Ja und auch allgemein kann ich dir für dein Leben nur empfehlen immer nach dem „wie“ und nie nach dem „ob“ zu fragen und dies ab dem Zeitpunkt zu tun, ab dem du für dich entschieden hast, dass du etwas ändern willst. Denn glaub mir: Die gleichen oder ähnlichen Probleme hatten bereits viele andere vor dir und auch sie haben eine Lösung gefunden. Also, ziehe dir die für ein mehr meditationsgewichtetes Leben relevanten Informationen aus der „grenzenlosen Intelligenz“, zu der du im Übrigen über die Meditation Zugang hast. Paradox? Ich weiß, aber ich weiß auch, dass du weißt, dass ein Paradoxon immer nur ein Scheinwiderspruch ist. In dem Sinne: Wo ein Wille ist, ist auch ein Weg.


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