Erst machen, dann mitreden

Aktualisiert: Juni 23



Für den dazugehörigen Podcast HIER klicken! (siehe "KW13 - ...")


Ich habe gehört, dass…

Was wir nicht den ganzen Tag alles hören. Gut, zurzeit prasselt vielleicht etwas weniger auf uns ein, weil wir allein zu Hause sitzen und das Haus eher weniger verlassen, aber selbst dann gibt es noch eine Familie UND…das Social Media! Also, „hören“ tuen wir alle genug. Die Frage ist aber doch immer „Was machen wir mit dem Gehörten?“. Den meisten Dingen geben wir, zumindest bewusst, keinen Raum und das ist auch gut so. Schließlich sollten wir uns auf wenige Dinge fokussieren. Und bei diesen wenigen Dingen ist es doch immer und auch ganz automatisch so, dass wir einen Filter darauf setzen. Beispiel: „Ah ja, also von dieser Trainingsweise habe ich gehört, dass das ganz schlecht für den Körper ist und auch auf Dauer recht teuer ist.“ oder „Also auf diese Art und Weise hat jetzt die eine 12 kg in einem Jahr abgenommen. Hmm, naja ob das stimmt.“. Ja, ob das stimmt, was uns heutzutage alles erzählt wird, ist wohl DIE zentrale Frage der heutigen Zeit. Doch vielleicht wider deiner Erwartung, möchte ich in diesem Blogartikel auf etwas anderes hinaus!


Mache es selbst

Denn ganz klar: Alles, was du hörst solltest du erst einmal kritisch bewerten, zu diesem speziellem Thema unabhängige Meinungen einholen und zu guter Letzt natürlich auch immer deinen „gesunden Menschenverstand“ einschalten. Hast du dir dann eine fundierte, kritische reflektierte Meinung gebildet und es handelt sich um etwas, was für dich in einem Leben gerade aktuelle Relevanz hat, dann gibt es noch einen nächsten Schritt für dich: Mache es selbst. Probiere es an dir aus. Nicht aus dem Grund, damit du mitreden kannst. Nein, sondern weil wir alle verschieden sind und dies bedeutet, dass du Dinge nie 1 zu 1 übernehmen kannst. Vielleicht kannst du Sachen sehr ähnlich nachmachen, aber nie 1 zu 1 übernehmen. Und um Herauszufinden, wie dieses „ähnlich machen“ für dich funktionieren kann, musst du es selbst bei dir in der Praxis ausprobieren. Da hilft kein Grübeln, kein Nachdenken, kein „Ich muss noch einmal darüber schlafen“, nein, all das hilft hier nicht. Oh okay, sorry, es sei denn, du MÖCHTEST langsamer vorankommen und weniger glücklicher sein. Dann bitte, durchdenke immer alles 10 mal ehe du überhaupt nur einmal irgendetwas für dich in deinem Leben ausprobierst.


Was ich nicht meine

Und nein, damit meine ich NICHT ein Verhalten, das wie folgt beschrieben werden kann „Oh, der hat das und das gemacht. Davon habe ich zwar noch nie etwas gehört, aber der kommt mir sympathisch rüber, da folge ich ihm doch gleich einmal und mache genau das, was er mir sagt.“. Wow, du bist eine Umsetzungsmaschine. Ähm nein, du bist einfach ein schwacher Geist und jemand, der leicht zu beeinflussen ist. Wenn dir irgendjemand einfach so ganz schnell eine Lösung ohne großen Aufwand anbietet, bei der du kaum etwas tun musst, auch nicht anders denken musst als bisher und im Grunde schön in deiner Komfortzone verweilen darfst, dann RENN, und zwar schnell! Also, wie funktioniert es: Erst verschiedene Meinungen einholen, selbst kritisch reflektieren, darauf achten wem man was glaubt, was dieser Mensch selbst für ein Leben führt und DANN in die Umsetzung kommen. Nicht früher und nicht später. Klar gelingt dieser „perfekte“ Zeitpunkt nicht immer. Aber Perfektionismus wollen wir auch nicht.


Am Ende

Am Ende zählt, dass du für dich die Dinge ausprobierst. Dass du daraus lernst, wenn etwas nicht so läuft, wie du dir das vielleicht erhofft hast. Und glaub mir, das wird es. Wenn dem so ist, bist du auf dem richtigen Weg, denn dann hast du offensichtlich etwas Neues probiert und auch deine Komfortzone verlassen. Wenn immer als „hinhaut“ bei dir, dann solltest du dir einmal Gedanken machen, ob im Großen und Ganzen nicht doch etwas schief läuft. Ach ja, und zur Komfortzone: Ja, es darf auch einmal weh tun und sich schwierig anfühlen. Das gehört dazu. Wie gesagt, wenn immer alles „paletti“ läuft, machst du etwas verkehrt. Rennst du jedoch von einem Ereignis zum nächsten in deinem Leben, machst ständig neue Erfahrungen, die du überhaupt nicht verarbeiten kannst und am Ende denkst du dir „Man ist das alles anstrengend hier“, dann machst du etwas verkehrt. Denn Arbeit muss nicht anstrengend sein. Dies ist nur ein falscher Glaubenssatz. Das Leben muss nicht anstrengend sein. Nein, das Leben vergeht wie im Fluss und das ist wunderbar. Es ist verhält sich so, wenn du die dafür notwendigen Vorkehrungen triffst, sprich deine Komfortzone immer wieder verlässt (vor allem dann, wenn es in dir kribbelt und du dir denkst „Das müsste ich doch jetzt eigentlich machen“), zurück in deine Geborgenheit und deine Mitte kehrst und nie damit aufhörst neugierig zu bleiben, im Sinne von „Ich probiere das jetzt aus!“. Und hey, probierst du etwas aus und merkst „Das passt nicht zu mir“ (und dies nachdem du es mehrmals versucht hast auf dich anzupassen), dann ist das in Ordnung! Daraus besteht das Leben. Es wird häufig vorkommen, dass Dinge nicht zu dir passen. Aber glaub mir, für die Momente, in denen es zu dir passt, lohnt es sich allemal immer wieder Neues zu probieren. Es gibt hier kein „Gut“ und kein „Schlecht“. Es gibt nur dich und deine unendliche Fähigkeit ein richtig glückliches Leben zu führen!


Du interessierst dich für mehr Inhalte zum Thema GLÜCKLICH WERDEN und GLÜCKLICH BLEIBEN oder willst eine INDIVIDUELLE Beratung zu einem bestimmten Thema? Dann folge jetzt @kat.kreativ auf Instagram und schreibe uns hier auf KATkreativ oder auf Instagram eine Nachricht!


Ähnliche Artikel:

Den IST-Zustand erfassen für mehr Erfolg!

Kümmere dich um deine 650 Assistenten

Trigger deine Kreativität

5 Ansichten
Informationen
 
Services
 
Gib uns eine Bewertung!
 
Wie gefällt dir unsere Website?Gefällt mir nichtNicht so tollGutSuperSpitze!Wie gefällt dir unsere Website?

KruegerCompany 2020