Die Kunst des Barvermögens



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Freiheit und Sicherheit zugleich

„Hmm, ja genau! Freiheit und Sicherheit zugleich – als ob das geht!“. Vielleicht hast du gerade diesen Gedanken im Kopf, wenn du die erste Überschrift liest. Ich möchte dich – wie meistens, so denke ich doch – nicht lange im Unklaren lassen. Stelle dir einmal vor du hättest so viel Geld auf deinem Tagesgeldkonto, dass du sicher weißt „Das reicht mir für die nächsten 6 Monate. Egal, ob ich meinen Job verliere oder sonstige Einnahmen wegfallen: Das reicht!“. Wow, wäre das nicht ein enormes Gefühl der Sicherheit? Sämtliche Krisen wären dir egal, es wäre dir auch egal, wenn dein Job dir keinen Spaß mehr macht und du deswegen gekündigt hättest, es wäre dir auch egal, wenn dich deine Firma rausschmeißt, weil sie dich nicht mehr braucht, es wäre dir auch egal, wenn du aus gesundheitlichen Gründen einmal länger ausfällst – egal in welchem Fall: Aus der finanziellen Sicht her wärst du entspannt und müsstest dir keine Sorgen machen. Ist das nicht ein Gefühl der Freiheit?


Überzeugt?

So, nun hoffe ich dich überzeugt zu haben, dass Freiheit und Sicherheit zugleich mit nur EINER Maßnahme möglich ist. Wenn nicht, lies den vorherigen Abschnitt noch einmal. Die Kunst ist folglich ausreichend Geld auf der „hohen Kante“ zu haben. Ich nenne dieses Geld „Grundabsicherung“ (übrigens schon lange bevor der Begriff politisch interessant wurde). Meine ganz persönliche Grundabsicherung – unabhängig von so fast allem auf dieser Welt, außer von mir selbst, versteht sich. Auf das „von mir selbst“ möchte ich gleich noch eingehen. Zuvor aber: Wie rechne ich mir meine benötigte Grundabsicherung aus? Wie machst du das dann im täglichen/wöchentlichen „Doing“? Für die Höhe rechnest du deinen monatlichen Netto-Lohn mal 6 und rundest noch großzügig auf – ich bevorzuge ganze tausender Beträge, sprich 1000€, 2000€, 3000€ etc.. Im „täglichen Doing“ mache ich es so, dass ich mir vor Beginn des Jahres überlege wie hoch meine Grundabsicherung sein soll (bisher meist ähnlich zum Vorjahr). Diesen Betrag vergleiche ich mit meinem Gesamt-Barvermögen zum Ende des Jahres. Fehlt etwas, heißt es sparen (ich weiß, ist ein großes Thema, behandeln wir aber nicht an dieser Stelle). Alles, was ich über diesen Betrag an Geld besitze, ist tatsächlich „Erspartes“, für das ich mir dann Ausgabemöglichkeiten überlegen kann (und nein, diese müssen nicht im kommenden Jahr erfolgen! Auch dieses Geld kann ich einfach sparen). Über das Jahr habe ich immer wieder ein Blick darauf, dass ich diese Grundabsicherung auch wirklich als liquides Mittel auf dem Tagesgeldkonto/Girokonto besitze. Wenn nicht: Analyse warum und Maßnahmen ergreifen, um dies zu ändern – wie gesagt, nicht das heutige Thema.


„Von mir selbst“

Gut, also ganz kurz möchte ich das Thema doch anschneiden. Deine Grundabsicherung ist von all dem, was dort draußen passiert, also unabhängig (außer deine Bank und der deutsche Staat gehen pleite oder du hast mehr als 100.000€ als Barvermögen auf diversen Konten). Das ist Fakt. Nun liegt es also an dir diese Freiheit und Sicherheit auch eigenverantwortlich wie dein Baby zu beschützen, es zu hegen und zu pflegen. Übernimmst du diese Eigenverantwortung nicht, ist es ganz alleinig deine Schuld, wenn du einmal in finanzielle Schwierigkeiten kommen solltest! Erzähle dann bitte keinem davon, dass „wir ja gerade eine Krise haben“ oder dein „Chef dich einfach herausgeworfen hat und jetzt kaum noch über die Runden kommst“. Glaub mir, wir leben in einer Welt, in der es notwendig ist Eigenverantwortung zu übernehmen. Anderweitig übernehmen andere Menschen „Verantwortung“ für dich und glaub mir, das willst du nicht. Das willst du nie zu keiner Zeit in deinem Leben. Keiner will das wirklich. Aber es passiert und das nennt sich Leben. Gut, ich schweife ab. Schön, dass du hier bist und dies nun hoffentlich bewusst erkannt hast!


Zum Ende kommen

Ich habe Hunger, in 33min wieder Meeting und deswegen komme ich nun zum Ende. Der Blogartikel würde nicht die „Kunst des Barvermögens“ heißen, wenn es nicht auch eine obere sinnvolle Grenze des Barvermögens zu beachten gäbe. Zum Beispiel solltest du nicht das 20-fache deines monatlichen Einkommens in liquider Form haben (der Grund, warum ich damals das Investieren begonnen habe). Natürlich gibt es immer Ausnahmen, aber dennoch möchte ich dir als grobe Zahl das 6- bis 12-fache deines monatlichen Netto-Lohns als Richtwert für deine Grundabsicherung mitgeben. Und ja, das kann dir nun durchaus viel Geld vorkommen. Aber glaub mir, diese finanzielle Sicherheit und Freiheit bekommst du sonst nirgendwo im Leben!


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