Das "Wie" ist mächtiger als das "Was"

Aktualisiert: Juni 24



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Kochst du?

Ja, sag mal, kochst du? Kochst du dir täglich oder fast täglich dein Essen? Und fragst du dich dabei immer wieder wie du gesünder kochen kannst? Zu diesem Thema möchte ich dir heute einen Leitsatz mitgeben, dir diesen erläutern und dir zeigen, wie du ihn für dich in der Praxis umsetzen kannst.


Der Leitsatz

„Das ‚Wie‘ ist mächtiger als das ‚Was‘“ – achte weniger darauf WAS du für Speisen du machst, als vielmehr darauf WIE du diese machst! Das beste Beispiel ist wohl unser „Basics gesunder Ernährung auf Basis traditioneller chinesischer Medizin (TCM)“-Kochkurs. In diesem haben wir ein Hühnchen mit diversem Gemüse (unter anderem Kartoffeln) gemacht und die unterschiedlichsten Gewürze verwendet. Bei dieser Speise könnte man sagen, dass es wohl gesünder wäre das Fleisch wegzulassen, denn ja tatsächlich gibt es zahlreiche sehr starke Argumente für rein vegane Ernährung als die gesündeste Ernährungsform. Doch darüber möchte ich nun gar nicht diskutieren, sondern ich möchte darauf hinaus, dass wir die oben genannte Speise sehr bewusst unter Beachtung aller 5 Elemente (laut TCM: Holz, Feuer, Erde, Metall, Wasser oder in Geschmacksrichtungen: sauer, bitter, süß, scharf, salzig) zubereitet haben. Wir haben also einen großen Wert auf das „Wie?“ gelegt. Anderes Beispiel: Im Rezept steht du sollst das Stück Fleisch, nein warte den Gemüsebratling (okay, jetzt provoziere ich), mit 3 Esslöffeln Öl anbraten. „Okay cool, mache ich“, denkst du dir. Doch da frage ich dich: „Müssen es wirklich DREI Löffel sein? Reichen vielleicht nicht auch 2 oder sogar 1 Löffel? Und welches Öl verwendest du überhaupt? Wie hochwertig sind die Zutaten?“. Du siehst, für das konkrete „Wie?“ gibt es viele Freiheitsgrade. Denn mit nur einem statt drei Esslöffeln würdest du dir Kalorien sparen – falls du das möchtest – und mit einem – vermutlich teureren – hochwertigeren Öl würdest du deinem Körper mehr wertvollen Mikronährstoffe zuführen. Von dem höheren Anteil an UNgesättigten (das sind die gesunden) Fettsäuren mal ganz zu schweigen. Du hast selbst bei dieser recht simplen Tätigkeit „Öl in die Pfanne“ geben viele Möglichkeiten zum Variieren und wenngleich die eine Entscheidung für mehr oder weniger Öl nicht gleich dein ganzes Leben bestimmen wird, hat die Gewohnheit mehr oder weniger Öl in die Pfanne zu geben, die du dir damit aneignest, einen doch nicht unbeachtlichen Anteil an der Gesundheit deines Körpers. So, eine Anmerkung noch bevor es weiter geht: Ist das Öl hochwertig sind 3 statt 1 Löffel nicht gleich ungesund! 3 Löffel haben jedoch mehr Kalorien und können folglich deinen persönlichen Zielen im Weg stehen.


How to

Gut, lass es uns also einfach halten. Hier kommen einfache Tipps, wie du bewusst auf das „Wie?“ beim Kochen achten und dadurch gesünder leben kannst: Gib weniger Zucker in dein Essen falls du das überhaupt tun sollst (Thema Backen), greife anstatt dessen auf LANGkettige Kohlenhydrate zurück (Haferflocken, Brot, Brezel, Hülsenfrüchte etc.), kaufe lieber das DinkelVOLLKORNmehl als das Nicht-Vollkornmehl, gib lieber ungesättigte statt gesättigten Fettsäuren oder Trans-Fettsäuren in dein Essen, kaufe zum allergrößten Teil Gemüse (danach Obst) ein und achte bei jeder Speise, dass Gemüse vertreten ist und vermeide den Einsatz von Alkohol – in den allermeisten Fällen ist er ungesund für dich. Um dir noch praxisorientierter zu helfen: Immer, wenn ich mir irgendetwas zum Essen mache oder fertige Speisen kaufe, achte ich auf 2 Punkte. Wie viel gesättigte Fettsäuren und wie viel Zucker enthält das Nahrungsmittel? Achtest du systematisch darauf Nahrung in dich aufzunehmen, die wenig gesättigte Fettsäuren und wenig Zucker enthält, bist du bereits auf einem sehr guten Weg. Wenig Zucker, wenig gesättigte Fettsäuren – simple as that.


Fazit

Es muss nicht immer das nach außen super „healthy food“ sein, um gesund zu leben. Achte für dich darauf bewusst auf einzelne Zutaten und deren Dosis zu achten, halte die 5 Elemente, sprich die 5 Geschmacksrichtungen sauer, bitter, süß, scharf und salzig, in Balance und füge doch öfters einmal ein bis dato nicht verwendetes Gewürz hinzu. Denn auch hier gilt es immer wieder Abwechslung in das Boot zu bringen. Also, nimm deine Energie zusammen, probiere etwas Neues aus, achte vor allem auf die Menge an Zucker und gesättigten Fettsäuren und schnipple am Beste so viel Gemüse wie nur geht!


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