Finanzen

Finanzübersicht, Geldanlage, Finanzblog

 

Finanzübersicht

Übersicht über die eigenen Einnahmen und Ausgaben

Mit dieser Excel-Datei kannst du dir einen Überblick über deine jährlichen Ausgaben und Einnahmen verschaffen. Mit dem Tool kannst du alle Positionen auflisten und summieren lassen, sodass am Ende eine Gesamtübersicht entsteht.

Übrigens: Ein Artikel zum Soll- und Ist-Zustand gibt es hier im Blog!

Tracking deines Barvermögens

Dieses Excel-Tool gibt dir eine monatliche und jährliche Übersicht über deine Finanzen. Dadurch, dass du dir einen Überblick über deine Finanzen schaffst, wird dein finanzieller Erfolg größer sein! Der kostenlose Download der Datei enthält eine Vorlage für ein Haushaltsbuch in Excel.

Übrigens: Ein Artikel warum du deine eigene Finanzübersicht haben solltest gibt es hier im Blog!

Wir empfehlen dir dieses Tool!

 

Geldanlage

Möglichkeiten der Geldanlage​

  • Auf der Bank (z.B. Girokonto, Sparbuch, Tagesgeld oder Festgeld)

  • An der Börse (z.B. Einzelaktien, aktive Fonds, ETFs, Derivate oder Hedge-Fonds)

  • Wertgegenstände (z.B. Uhren, Schmuck, Auto oder allgemein seltene Objekte)

  • Rohstoffe (z.B. Gold, Silber, diverse Metalle oder Edelsteine)

  • In Bar (z.B. in der Spardose, im Tresor oder vergraben unter der Erde)

  • Anleihen (z.B. Staatsanleihen oder Unternehmensanleihen)

  • Immobilien (z.B. Wohnung, Haus, Grundstück oder auf einer P2P-Plattform)

Tool zur Erfassung der Geldanlage: ETF-Übersicht

Mit diesem Excel-File kannst du dir einen Überblick über deine ETF-Anlagen verschaffen. Es werden der Kaufpreis, der Kaufwert und der aktuelle Wert des ETFs erfasst. Aus diesen Informationen wird die aktuelle Rendite mit/ohne Gebühren sowie vor/nach Steuern berechnet. Auch die TER wird erfasst und bei einem Portfolio mit mehreren ETFs kann so die Gesamt-Rendite und die Gesamt-TER eingesehen werden und die Gewichtungen der einzelnen ETFs überwacht werden. Das Rebalancing fällt damit leichter. Es sind nur Käufe und keine Verkäufe erfassbar.

Wichtige Finanzbegriffe – für dich einfach erklärt

  • Rendite: Die Rendite zeigt dir an wie groß der potenzielle Ertrag auf deine Geldanlage ist. Die Rendite ist so etwas wie die Zinsen, die du für deine Geldanlage bekommst. Jedoch ist es wichtig zu wissen, dass die Rendite nicht jedes Jahr gleich sein muss. Je nach Anlage ist sie in einem Jahr höher und in einem anderen Jahr vielleicht sogar negativ. Die Rendite wir häufig in % p.a. angegeben. In dieser Angabe steckt der sogenannte interne Zinsfuß (siehe nächster Punkt).

  • Interner Zinsfuß: Der interne Zinsfuß gibt die mathematisch korrekte durchschnittliche Rendite pro Jahr (p.a. = per annum) an. Die Überlegung ist dabei Folgende: Du erhältst auf 100€ in einem Jahr 5% Rendite und im Jahr darauf ebenso. Wie viel Geld hast du nach 2 Jahren? 110,25€. Warum? Weil du nach dem ersten Jahr 105€ besitzt (100€ * 1,05), den Ertrag von 5€ behältst und dementsprechend nach dem zweiten Jahr 110,25€ (105€ * 1,05) hast. Dies ist ein fiktives Beispiel, bei dem vereinfacht angenommen wird, dass du jedes Jahr 5% (5% p.a.) an Rendite erhältst, und bei dem der Zinseszins-Effekt (siehe nächster Punkt) angenommen wird. In der Realität würdest du lediglich sehen, dass du nach 2 Jahren aus 100€ -> 110,25€ gemacht hast. Nun fragst du dich wie viel Prozent Rendite das pro Jahr macht, denn wenn du den prozentualen Wert pro Jahr (% p.a.) weißt, kannst du diesen mit anderen Geldanlagen vergleichen. Vereinfacht würdest du folglich rechnen: 10,25€ von 100€ sind 10,25%, also pro Jahr sind das 5,125% (und das sind NICHT 5%!). Wo ist der Fehler? Den Fehler behebst du, indem du den internen Zinsfuß berechnest. Dies machst du wie folgt: Der Gesamtbetrag nach den 2 Jahren (110,25€) geteilt durch den Betrag, den du vor den 2 Jahren hattest (100€), ergibt einen Wert von 1,1025. Aus diesem Wert ziehst du die zweite Wurzel (die zweite Wurzel, weil du dein Geld zwei Jahre lang angelegt hast) und du erhältst den Wert 1,05. Jetzt ziehst du noch 1 ab und erhältst den Wert 0,05 = 5%. Und damit hast du den internen Zinsfuß berechnet und weißt, dass du jedes Jahr im Durchschnitt 5% Rendite (5% p.a.) erhalten hast.

  • Zinseszins-Effekt: Der Zinseszins-Effekt bedeutet, dass du auf alle bereits erhaltenen Zinsen einer Geldanlage wiederum Zinsen erhältst. Wir verwenden das Beispiel aus dem vorherigen Punkt ("Interner Zinsfuß"), bei dem du 100€ in eine Geldanlage investierst. Im ersten Jahr erhältst du 5% Rendite und hast somit nach einem Jahr 105€ (100€ * 1,05). Die 5€ Ertrag verbleiben nach dem ersten Jahr in deiner Geldanlage. Du entnimmst das Geld nicht. Im zweiten Jahr erhältst du erneut 5% Rendite und so hast du nach dem zweiten Jahr 110,25€ (105€ * 1,05). Die zusätzlichen 25 Cent hast du erhalten, weil du auf die bereits im ersten Jahr erhaltenen 5€ ebenso 5% Rendite bekommst (5€ * 0,05 = 25 Cent). Im Vergleich dazu hast du nach 2 Jahren einen Gesamtbetrag von nur 110€, wenn du die im ersten Jahr erhaltenen 5€ aus der Geldanlage entnimmst (100€ + 2 * 5€). In diesem Beispiel liegt die Differenz zwischen Zinseszins-Variante und der Nicht-Zinseszins-Variante bei 25 Cent. Das ist nicht viel, jedoch ist der Zeitraum von 2 Jahren für eine Geldanlage sehr kurz und 100€ auch nicht wirklich viel Geld. Wenn du wissen willst wie stark sich der Zinseszins-Effekt über mehrere Jahre entwickeln kann, empfehlen wir dir folgenden BlogartikelJe früher, desto besser.

  • Direktbank: Eine Direktbank hat keine Filialen, sondern wickelt ihr Geschäft mit den Kunden nur online ab. Dadurch spart sich eine Direktbank viele Kosten und kann somit dem Kunden gleiche Leistungen für weniger Geld anbieten. Der Nachteil besteht darin, dass es keine persönliche Beratung gibt wie dies bei Banken mit dem klassischen Geschäftsmodell der Fall ist. Für die Geldanlage, die du selbst in die Hand nimmst, empfiehlt es sich Direktbanken zu wählen.

  • Bilanz: Die Bilanz gibt an, ob die Einnahmen oder die Ausgaben in einem bestimmten Zeitraum größer waren. In der Regel berechnet sich die Bilanz aus Einnahmen minus Ausgaben. Folglich waren die Einnahmen größer als die Ausgaben, wenn die Bilanz einen positiven Wert hat, und, wenn die Bilanz einen negativen Wert hat, waren die Ausgaben größer als die Einnahmen.

  • Wertpapier: Ein Wertpapier gibt den Besitz einer Aktie oder eines Fonds an. Dadurch bieten Wertpapiere die Möglichkeit mit dem Kauf des Wertpapieres Aktien oder Fonds zu erwerben. Aktien oder Fonds stellen wiederum den Anteil an einem oder mehrerer Unternehmen dar.

  • Anleihe: Eine Anleihe ist einer Form der Geldanlage, bei der du einem Unternehmen oder einem Staat Geld leihst und dir dafür die andere Partei einen festen Zinssatz (also eine bestimmte Rendite) verspricht. Wichtig zu wissen ist, dass auch Anleihen ein bestimmtes Risiko besitzen, das sich zum Beispiel darin äußert, dass das Unternehmen oder der Staat, dem du das Geld geliehen hast, bankrottgeht und dir dein Geld und deine versprochenen Zinsen nicht mehr zurückzahlen kann.

  • Aktie: Eine Aktie beschreibt den Anteil an einem Unternehmen. Wenn du eine Aktie besitzt, dann gehört dir ein Teil des Unternehmens, von dem du die Aktie gekauft hast, und du bist ein sogenannter "Aktionär". Aktien können an Wert gewinnen oder an Wert verlieren und manche Aktien zahlen dir eine Dividende.

  • Dividende: Eine Dividende ist eine Zahlung eines Unternehmens an seine Aktionäre, um die Aktionäre an dem Gewinn des Unternehmens zu beteiligen. Häufig wird die Dividende vierteljährlich (= quartalsweise) gezahlt und die Höhe der Dividende ist abhängig von der Entscheidung des Managements des Unternehmens darüber wie viel Dividende gezahlt werden soll und von weiteren Faktoren wie Marktlage, Erträge des Unternehmens et cetera. Die Dividende wird pro Aktie ausgezahlt, was bedeutet, dass wenn du mehr Aktien eines Unternehmens besitzt du auch mehr Dividende erhältst.

  • Fond: Ein Fond ist ein Topf aus Aktien, Anleihen oder sonstigen Anlagemöglichkeiten, der eine bestimmte Zusammensetzung beziehungsweise Gewichtung der einzelnen Wertpapiere besitzt. Wenn du einen Fond kaufst, kaufst du automatisch alle Wertpapiere (also Aktien, Anleihen etc.), die in diesem Fond enthalten sind. Jeder Fond hat Verwaltungsgebühren und je nachdem welche Anlagestrategie der jeweilige Fond verfolgt, hat der Fond unterschiedlich hohe Verwaltungsgebühren.

  • ETF: ETFs sind Exchange Traded Funds, also eine bestimmte Art von Fonds. ETFs haben meist geringe Verwaltungsgebühren, die darin begründet sind, dass bei einem ETF einmal eine Anlagestrategie festgelegt wird und diese nach bestimmten Gesetzen mehr oder weniger automatisch umgesetzt wird. Umso einfacher die Anlagestrategie ist, desto geringer ist die Verwaltungsgebühr des ETFs.

  • TER: Die TER (= total expense ratio) gibt die Gesamtkosten bei einem Fond, meistens bei ETFs, an. Die Angabe der Gesamtkosten wird in Prozent angegeben und gibt somit an wie viel Prozent deines gezahlten Geldes in Verwaltungsgebühren fließen. Das restliche Geld wird tatsächlich in den Fond investiert. Häufig ist es jedoch der Fall, dass sich neben der TER weitere Kosten ergeben, auf die geachtet werden sollte.

  • Kredit: Ein Kredit ist eine Geldsumme, die Partei A an eine Partei B gibt und dabei, wenn gefordert, Partei A einen Zinssatz von Partei B für die Rückzahlung verlangt. Wenn du einen Kredit vergibst, kannst du einen Zinssatz von deinem Gegenüber verlangen - je nachdem wie viel Geld du für das Ausleihen des Geldes verlangen möchtest. Wenn du einen Kredit aufnimmst, musst aller Wahrscheinlichkeit nach einen Zinssatz zahlen. Dieser stellt die Kosten dar, die du zahlen musst, um den Kredit, also die Geldsumme, zu erhalten.

  • P2P-Kredit: P2P-Kredit heißt "Peer to Peer"-Kredit und meint alle Kredite, die von Konsumenten an andere Konsumenten vergeben werden. Heutzutage gibt es zahlreiche P2P-Plattformen, auf denen du in einem geordneten und festen Rahmen Geld anderen Menschen leihen kannst oder auf denen du dir selbst einen Kredit holen kannst. Dafür erhältst du entweder Zinsen oder du zahlst im Falle der Kreditaufnahme selbst Zinsen. Es ist darauf zu achten, dass du Kredite nur auf seriösen P2P-Plattformen mit einer bestimmten Größe (Gesamtanlagesumme, Anzahl Investoren, seriöses Ursprungsland etc.) vergibst.

 

Finanzblog

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